Schwangerschaft Monat für Monat: Entwicklung des Fötus und Veränderungen in der Mutter

durch (embryologin), (leitende klinische embryologin) Und (invitra staff).
Aktualisiert am 24/08/2018

Während der 9 Schwangerschaftsmonate entwickelt sich der Embryo bis zu seiner vollständigen Entstehung: von der Zygote bis zum Baby. Auf die gleiche Weise verändern sich der Körper der Frau und die Symptome, die sie spürt, während sich der Fötus entwickelt.

Obwohl bei der Schwangerschaft oft von Trimestern angesprochen wird, erklären wir hier zusammenfassend, was von Monat zu Monat passiert.

Im Anschluss finden Sie ein Inhaltsverzeichnis mit allen Punkten, die wir in diesem Artikel behandeln.

Erster Schwangerschaftsmonat

Es ist praktisch unmöglich festzustellen wann die Befruchtung, mit der die Schwangerschaft beginnt, stattfindet. Aus diesem Grund richtet man sich in der Regel an dem Tag, an dem die letzte Periode eingesetzt hat. Daher wäre die erste Schwangerschaftswoche die letzte Woche der Menstruation.

In der zweiten Woche reifen in mehreren Eibläschen (Follikeln) Eizellen heran, wobei am Ende nur einer der Follikel die Eizelle freigibt.

Später, in der dritten Woche, gibt der Follikel die Eizelle frei. Diese wandert dann im Eileiter weiter. Dieser Prozess ist als Eisprung bekannt. Hier wird die Eizelle vom Sperma befruchtet und setzt ihre Entwicklung jetzt als Zygote (Zelle) und später als Embryo fort.

Der Embryo macht sich auf den Weg Richtung Gebärmutter, wo er sich etwa 7-9 Tage nach dem Eisprung einnistet. Zu diesem Zeitpunkt ist der Embryo zwischen 6 und 8 Tage alt. So beginnt die Freisetzung des Hormons beta-hCG, welches durch einen Schwangerschaftstest nachgewiesen wird.

In einem In-vitro-Fertilisationszyklus kann der Embryo dagegen am 2.,3. oder am 6. Tag übertragen werden. Beim Transfer am 6.-8.Tag (Blastozystenstadium) ist der Embryo weiter entwickelt und die Einnistung kann etwa einen Tag nach dem Transfer erfolgen.

Es ist möglich, dass die Frau durch den Anstieg dieses Hormons im ersten Monat einige Symptome bemerkt, allerdings auf eine sehr subtile und kaum wahrnehmbare Art und Weise. Erst wenn die nächste Menstruation ausbleibt ist sie sich der Schwangerschaft bewusst.

Nach der Einnistung erfolgt die Gastrulation. Die Zellen der Epiblasten teilen sich in drei verschiedenen Zellen auf, die in Zukunft das Gewebe des Babys sein werden. Es formen sich auch die Mesoderm- und Notochordzellen, die vorübergehend als Wirbelsäule dienen bis diese sich gebildet hat.

Der Embryo ist so klein, dass er auch im Ultraschall nicht zu sehen ist.

Zweiter Schwangerschaftsmonat

Im zweiten Monat bilden sich Rückenmark, Gehirn, Herz, Darm und Haut. Darüber hinaus beginnen sich die Augen, Ohren, Nase und Oberlippe des Mundes zu entwickeln. Das ist ein besonders entwicklungsreicher Monat, denn der Embryo nimmt eine immer menschlichere Gestalt an.

An einem Ende beginnt sich der abgerundete Kopf zu bilden und am anderen Ende sehen wir eine Art Schwanz.

Dieser Monat ist wichtig, da sich das lebenswichtige Organ schlechthin bildet- das Herz des zukünftigen Kindes.

Die Veränderungen bei der Mutter sind noch nicht spürbar. An Ihrem Bauch ist immer noch nichts zu erkennen, obwohl Sie möglicherweise einige Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit usw. spüren... Es kann auch vorkommen, dass die Schwangerschaft ohne Symptome verläuft, deutet aber nicht auf Komplikationen hin: Es gibt einfach Frauen, die nur leichte Symptome verspüren oder diese gar nicht wahrnehmen.

Dritter Schwangerschaftsmonat

Ab diesem Monat endet das Embryostadium und der Embryo wird zum Fötus. Im dritten Schwangerschaftsmonat hat das zukünftige Baby bereits alle seine Organe entwickelt, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig ausgebildet sind. Sie müssen reifen und sich richtig entwickeln. Obwohl auch die Genitalien gebildet werden, ist es noch zu früh, um das genaue Geschlecht des Babys zu bestimmen.

Während dieser 4 Wochen erreicht der Fötus eine Größe von bis zu 7 cm und wiegt etwa 15-20 Gramm. Es ist normal, dass Sie in dieser Zeit zunehmen. Im 3. Monat entspricht diese Gewichtszunahme etwa 10% des Gesamtgewichts, das Sie während Ihrer Schwangerschaft zunehmen werden.

Die Bewegung des zukünftigen Babys ist in diesem Monat ziemlich intensiv: Es beugt seine Finger, runzelt die Stirn, tritt, kneift seine Lippen zusammen, etc. Es ist wichtig, über diese Unruhe des Fötus Bescheid zu wissen, um sich keine Sorgen zu machen wenn seine Bewegungen sich verstärken. Das ist kein Grund zur Sorge, sondern eher das Gegenteil: Diese vom Baby zum Ausdruck gebrachte Mobilität ist ein weiterer Beweis dafür, dass es lebt und dass sich alles richtig entwickelt.

Bis Ende dieses Monats nehmen lästige Symptome, die durch das Beta-hCG-Hormon verursacht werden, wie Übelkeit oder Erbrechen ab, da sich der Hormonspiegel stabilisiert.

Dieser Monat bietet zukünftigen Eltern Ruhe und Gelassenheit, da nach drei Monaten das Risiko einer Fehlgeburt als überstanden gilt. Von nun an sollten keine alarmierenden Probleme mehr auftreten.

In dieser Phase verstärkt sich die Bindung zwischen Mutter und Fötus; dies sorgt dafür, dass die Mutter noch mehr auf Ernährung und Lebensstil achtet, da sich all dies unmittelbar auf das zukünftige Kind auswirkt.

Vierter Schwangerschaftsmonat

In diesem Monat ist der Fötus mit Lanugo bedeckt, einem sehr feinen Haar, das die Haut bedeckt, wenn der Körper nicht genügend Fett hat. Somit bleibt die Körperwärme erhalten.

Die Stimmbänder werden gebildet, obwohl diese vom Baby erst bei der Geburt verwendet werden, das heißt dass die Babys bei der Geburt weinen oder sogar sogar zum Weinen gebracht werden um zu überprüfen, ob die Stimmbänder funtionieren und ob das Neugeborene auf Reize reagiert.

In dieser Phase sind die Augen des Fötus besonders groß, obwohl er sie geschlossen hält. Sie liegen sehr weitauseinander; das Gesicht jedoch ist bereits gut definiert und es ist möglich, den Hals, der den Kopf vom Rest des Körpers trennt, perfekt zu unterscheiden. Zähne beginnen sich zu bilden, obwohl dies nur das Anfangsstadium ist. Das Außenohr verschiebt sich nach oben.

Wenn sich das Gesicht zu formen beginnt sind dessen Muskeln in der Lage, Saugbewegung auszuführen, weshalb das Baby am Daumen lutschen kann. Eine Geste, die Babys normalerweise in den ersten Lebensjahren wiederholen.

Der Fötus ist zu Beginn dieses Monats 8,5 cm lang und kann bis auf 18 cm wachsen. Sein Gewicht liegt etwa bei 150-170 g. An den Handflächen und Fingern erscheinen epidermale Falten: Das neue Wesen hat bereits einen Fingerabdruck.

Außerdem beginnt das Baby in diesem Monat Urin auszustoßen, der sich mit Fruchtwasser vermischt. Die Funktionen seiner Schweiß- und Talgdrüsen beginnen sich zu entwickeln. Der Darm beginnt sich mit einer dicken Substanz zu füllen, die von der Leber ausgeschieden wird und was als Mekonium bezeichnet wird.

In dieser Zeit nimmt Ihr Bauchvolumen weiter zu, ebenso wie Ihr Körpergewicht. Aufgrund seiner Größe, Entwicklung und häufigen Bewegungen ist es ganz normal, das Baby zu spüren.

Fünfter Schwangerschaftsmonat

Die Herzkammern bilden sich und das Herz schlägt bereits kräftig. Es finden weitere wichtige Veränderungen in diesem Zeitraum statt, wie zum Bespiel im Geschmacksinn, da sich die Geschmacksnerven zu entwickeln beginnen. Darüber hinaus beginnt das Baby Geräusche und Lichter wahrzunehmen.

Am Ende dieses Monats kann das Baby auf bis zu 22-25 Zentimeter wachsen.

Sie werden beim Hinlegen bemerken, dass sich der Fötus öfters und energischer bewegt. Das liegt daran, dass das Baby im Stehen besser in das Becken passt. Es kommt Ihnen deshalb vor, dass Ihr Baby schläft, da es sich im Stehen weniger bewegt während die Bewegungen im Liegen zunehmen.

In den letzten Wochen des fünften Schwangerschaftsmonats entsteht die zweite Zahnschicht. In den Zahnfächern haben sich bereits Milchzähne gebildet. Im Gehirn werden Millionen von Neuronen angelegt, das nun fast genauso weit entwickelt ist wie zum Zeitpunkt der Geburt.

Es kann passieren, dass sich bei Ihnen der Bauchnabel verflacht oder- im Gegenteil- nach außen wölbt. Dabei handelt es sich um einen Nabelbruch, der in der Regel harmlos ist. Nach der Geburt jedoch verschwindet der Bruch oft von ganz allein und der Bauchnabel kehrt zu seiner ursprünglichen Form zurück. Was die Gebärmutter betrifft, bewegt sie sich bis zur Höhe des Bauchnabels hinaus. Dieser Prozess führt dazu, dass sich Ihre Silhouette komplett verformt und Ihre Taille breiter wird.

Übelkeit oder Erbrechen haben aufgehört, wenn auch andere Beschwerden wie Sodbrennen oder eine verstopfte Nase auftreten können. Dies liegt daran, dass sich Ihre Verdauung verlangsamt; ebenso verändert sich die Haltung des Babys und der Druck, den das Baby auf Sie ausübt.

Sechster Schwangerschaftsmonat

Was die Haare des zukünftigen Babys betrifft, so haben sich bereits Augenbrauen, Haare und Wimpern gebildet. Auch die Muskeln sind geformt; dank dieser und der Länge der Nabelschnur kann sich das Baby bereits energischer bewegen.

Darüber hinaus reagiert es durch die klare Erkennung von Geräuschen perfekt auf Reize wie Musik. Wenn Sie es ausprobieren möchten, spielen Sie dem Baby Musik ab - Sie werden sehen, wie es mit Bewegungen auf die Klangreize reagiert.

Ihr Baby ist jetzt bereits zwischen 27 und 32 cm groß und wiegt etwa von 450 bis 750-1.000 Gramm. Die verschiedenen Körperteile des Kindes sind durch die Bauchdecke zu spüren.

Die Haut des Babys beginnt zu undurchsichtig zu werden und wird dicker. Das Baby kann seine Augen öffnen und schließen und gestikulieren, wie z.B. seine Zunge herausstrecken. Die Körperproportionen beginnen sich an seinem Kopf anzugleichen. Das Baby nimmt immer mehr die Form eines Säuglings an.

Das zweite Trimester endet und die Schwangerschaft ist bereits deutlich erkennbar. Ihr Bauch sollte bereits groß genug sein und das Gewicht des Fötus steigt, so dass Sie sich wahrscheinlich müde fühlen, Rückenschmerzen und Beschwerden in bestimmten Körperhaltungen haben sowie Schwellungen wahrnehmen.

Siebter Schwangerschaftsmonat

Im 7. Schwangerschaftsmonat beginnt das letzte Schwangerschaftstrimester. Die fetale Entwicklung ist bereits weit fortgeschritten. Die Geburt rückt immer näher. Es ist normal, sich müde und schwerfällig zu fühlen. Darüberhinaus treten Schlafprobleme auf und Sie können bestimmte Bewegungen schwerer ausführen, wie zum Beispiel Schuhe zubinden oder bücken. Außerdem schwellen Ihre Füße und Knöchel leichter an.

In dieser Zeit entwickelt sich die Lunge und das Skelett wird einheitlicher. Darüber hinaus beginnt sich Fett im Körper anzusammeln mit dem das Baby nach der Geburt seine Temperatur regulieren kann.

Außerdem nimmt die Menge der Körperbehaarung des Babys deutlich ab und die Lanugobehaarung verschwindet.

In diesem Monat erreicht der Fötus eine Länge von etwa 33 cm bis 38 cm und kann bis zu etwa 1.100-1300 Gramm wiegen.

Da das Baby erheblichen an Gewicht und Körpergröße zunimmt, sind seine Bewegungen nun eingeschränkter. Das Baby drückt sich immer mehr gegen Ihre Blase. Dadurch spüren Sie nicht nur die Bewegungen des Fötus intensiver, sondern auch einen häufigeren Harndrang.

Die Augeniris und die Haut pigmentieren sich. Die Pigmentierung geht von Zellen namens Melanozyten aus, die Melanin produzieren.

Achter Schwangerschaftsmonat

Das Baby verliert weiterhin seine Lanugobehaarung und nimmt an Gewicht und Größe zu, so dass seine Bewegungen immer eingeschränkter werden und immer stärker auf die Blase drückt. Diese Zunahme entspricht etwa 50% des Gesamtgewichts, das das Baby während der gesamten Schwangerschaft erreicht.

Die Lungen des Babys sind fast ausgebildet, sodass diese mehr Platz in der Gebärmutter einnehmen. Deshalb fühlen Sie sich vor allem im Liegen schwerer und aufgedunsener. Es ist normal, dass Sie jetzt häufiger Probleme beim Schlafen haben, da Ihre Bewegungsfreiheit - wie die Ihres Babys- nun deutlich eingeschränkter ist.

Zusätzlich zu der Fähigkeit, Licht zu spüren und Geräusche zu hören, werden die Geruchsneuronen gebildet und das Baby kann nun starke Gerüche wahrnehmen, denen Sie möglicherweise ausgesetzt sind. Dies deutet darauf hin, dass sich das Gehirn noch in der Entwicklung befindet. Die ersten Schluckaufe des Babys beginnen. Die Ursache ist, dass es Fruchtwasser schluckt, was gleichzeitig krampfhafte Bewegungen zur Folge hat.

In dieser Phase können Sie an Sodbrennen oder Verstopfung leiden. Diese Symptome sind normal und sind dem Anstieg von Progesteron in Ihrem Körper geschuldet. Sie müssen sich deswegen keine Sorgen machen. Es wird empfohlen, viel Kalzium, Eisen, Folsäure, Proteine und Vitamin C einzunehmen. Da Sie sich bereits in einem sehr fortgeschrittenem Schwangerschaftsstadium befinden ist es wichtig, dass Sie auf sich achten und dabei solange wie möglich Ihrem gewohnten Alltag nachgehen.

Es ist ebenfalls ganz normal, während dieser Phase müde zu sein. Dies geschieht nicht nur wegen der Gewichtszunahme, die in der Regel sehr anstrengend ist, sondern auch, weil sich die Gebärmutter so weit geöffnet hat, dass sie auf die Rippen drückt und das Atmen erschwert.

Neunter Schwangerschaftsmonat

Das Baby rutscht mit den Kopf nach unten in das Becken. Magen und Darm funktionieren bereits. Seine Haut ist nicht mehr faltig sondern weicher durch die Fettzellen, die sich bereits darunter gebildet haben. Die Hautfarbe ist nicht mehr ganz so rot, sondern heller, und ähnelt der Farbe, die das Baby zum Zeitpunkt der Geburt haben wird.

Wie wir bereits erwähnt haben, sind die Bewegungen seit einigen Wochen aufgrund des Wachstums und der Gewichtzunahme eingeschränkter, was aber nicht bedeutet dass Sie Ihr Kind weniger spüren. Tatsächlich spüren Sie Ihr Kind täglich, was bedeutet dass alles gut verläuft.

Am Ende dieses Monats sollte der Fötus etwa 43 cm messen und sein Gewicht in diesem Zeitraum von etwa 1.980 g auf durchschnittlich etwa 2.730 g ansteigen.

Die Bewegungen des Babys fühlen sich zu diesem Zeitpunkt wie Tritte an. Das liegt daran, dass das Baby mittlerweile nur sehr wenig Bewegungsfreiheit hat. In diesen Wochen bewegt sich der Kopf nach unten und bereitet sich auf die Geburt vor, und Sie können perfekt zwischen einem Fuß, dem Rücken oder einer Hand unterscheiden. Die Nägel sind bereits so gewachsen, dass sie die gesamte Fingerfläche bedecken.

Das Baby ist in der Lage zu atmen und gleichzeitig Saug- und Schluckbewegungen auszuführen, so dass es bei der Geburt Muttermilch zu sich nehmen kann. Es beginnt auch, sein eigenes Blut zu produzieren.

Dieser Monat ist für die Mutter besonders lang und beunruhigend, obwohl sie bereits voller Vorfreude ist: Die Geburt rückt näher und die Mutter kann es kaum erwarten, das Gesicht ihres zukünftigen Kindes zu sehen.

Das Ende der Schwangerschaft

In dieser späten Phase der Schwangerschaft sind die Zehen- als auch die Fingernägel des Babys ziemlich lang und reichen über die Fingerspitzen hinaus- so kann sich das Baby selbst kratzen.

Am Ende des neunten und Anfang des zehnten Monats arbeiten seine Organe völlig eigenständig und der Fötus ist bereit, die Plazenta für die Geburt zu verlassen. Die Gebärmutter ist dafür verantwortlich, die Kraft und den Druck auszuüben, die für die Geburt notwendig sind.

Das Baby misst zwischen 45 cm und 55 cm und wiegt durchschnittlich zwischen 2.520 und 3.670 g.

Sie werden starke Kontraktionen spüren, die als Braxton-Hicks-Kontraktionen bekannt sind. Das Fruchtwasser wird alle 3 Stunden erneuert. Der Darm Ihres Kindes ist mit grün-schwarzem Mekonium gefüllt, das aus Sekreten der Verdauungsdrüsen, Gallenfarbstoff, Lanugo und Zellen der Darmwand besteht.

Das Platzen der Fruchtblase- und somit die darauffolgende Geburt- kann jederzeit eintreten. Sie sollten darauf gefasst sein, jederzeit ins Krankenhaus eingeliefert zu werden.

Wenn ab der 42. Woche das Baby immer noch nicht geboren wurde, leitet der zuständige Arzt die Geburt ein, da das Baby bereits überfällig ist und es für Mutter und Kind riskant wäre, wenn es noch länger als nötig im Bauch seiner Mutter bleibt.

Fragen die Nutzer stellten

Woher weiß ich, wie viele Monate ich schwanger bin?

durch Andrea Rodrigo (embryologin).

Wie bereits erwähnt, ist es schwierig, den genauen Zeitpunkt der Empfängnis und damit die Wochen der Schwangerschaft seit der letzten Menstruation zu bestimmen. Somit würde die erste Woche der Woche der Periode entsprechen.

Obwohl dies üblich ist, kann es Spezialisten geben, die den Zeitpunkt des Eisprungs als Beginn der Schwangerschaft betrachten, also zwei Wochen nach der letzten Menstruation.

Auf jeden Fall ist es wichtig zu bedenken, dass Schwangerschaft keine mathematische Angelegenheit ist, so dass es nicht möglich ist, eine maximale Genauigkeit in Bezug auf die Daten zu erreichen. Daher ist es wahrscheinlich, dass die Geburt nicht nach 40 Schwangerschaftswochen, sondern kurz vor oder sogar kurz danach erfolgen wird.

Ist ein Abgang nach 2 Schwangerschaftsmonaten normal?

durch Andrea Rodrigo (embryologin).

Im ersten Trimestern ist die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt größer. Nach dem zweiten Monat reduziert sich die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt deutlich.

Obwohl eine erste Fehlgeburt die Wahrscheinlichkeit einer zweiten Fehlgeburt erhöhen kann, muss sie nicht unbedingt eintreten, besonders wenn der Abgang keine genaue Ursache hat.

Was ist bei den ersten Schwangerschaftsmonaten zu beachten?

durch Andrea Rodrigo (embryologin).

Die ersten Monate des Babys sind die wichtigsten für die Entwicklung des Babys, da sich zu diesem Zeitpunkt alle Organe bilden. Deshalb muss die werdende Mutter besonders auf sich selbst achten.

Der Verzicht auf den Konsum von Alkohol, Drogen und Medikamenten ist von grundlegender Bedeutung. Andererseits ist es wichtig, dass die schwangere Frau die Anweisungen des Arztes befolgt, der ihre Schwangerschaft durchführt, in Bezug auf Ernährung, körperliche Bewegung, Arbeitstätigkeit usw.

Weitere Beispiele für häufige Maßnahmen während der Schwangerschaft sind:

  • Reduzierung des Koffeinkonsums
  • Genügend Ruhephasen
  • Keine übermäßigen körperlichen Anstrengungen unternehmen, obwohl mäßiger Sport empfohlen wird
  • Saunen und heiße Bäder vermeiden, die Infektionen und niedrigen Blutdruck verursachen können
  • Rohkost gründlich reinigen

Ab welchem Monat bemerkt man die ersten Bewegungen des Babys?

durch Andrea Rodrigo (embryologin).

Normalerweise im vierten oder fünften Monat beginnt die werdende Mutter, die ersten Bewegungen oder Tritte in ihren Bauch zu bemerken. Es gibt jedoch Frauen, die diese Bewegungen intensiver spüren als andere.

Wie hoch sollte die Gewichtszunahme in jedem Schwangerschaftsmonat sein?

durch Andrea Rodrigo (embryologin).

Obwohl in der Regel angegeben wird, dass eine Frau für jeden Schwangerschaftsmonat ein Kilo zunehmen sollte, ist es üblich, dass die Gewichtszunahme zwischen 9 und 13 Kilo liegt. Es gibt schwangere Frauen, die vor allem in den letzten Monaten mehr zunehmen als empfohlen.

Wenn Sie eine stärkere Gewichtszunahme bemerken als erwartet, ist es ratsam, mit Ihrem Arzt über die Ernährungsgewohnheiten während der Schwangerschaft sowie über schwangerschaftsgerechte Bewegung zu sprechen: Yoga, Wandern, Schwimmen...

Wann werden Schwangerschaftsultraschalluntersuchungen durchgeführt?

durch Andrea Rodrigo (embryologin).

Obwohl jede schwangere Frau die Ultraschalluntersuchungen durchführen kann die sie und ihr Arzt in Betracht ziehen, ist es üblich, für jede Phase der Schwangerschaft einen Ultraschall durchzuführen. Wenn man bedenkt, dass es drei Schwangerschaftsphasen gibt, in der einer für jedes Trimester durchgeführt wird, macht man einen Ultraschall in der 12., 20. und 35. Woche, wobei es jedoch möglich ist, ihn je nach Indikation des Spezialisten etwas früher oder später durchzuführen.

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Fragen die Nutzer stellten: 'Woher weiß ich, wie viele Monate ich schwanger bin?', 'Ist ein Abgang nach 2 Schwangerschaftsmonaten normal?', 'Was ist bei den ersten Schwangerschaftsmonaten zu beachten?', 'Ab welchem Monat bemerkt man die ersten Bewegungen des Babys?', 'Wie hoch sollte die Gewichtszunahme in jedem Schwangerschaftsmonat sein?' Und 'Wann werden Schwangerschaftsultraschalluntersuchungen durchgeführt?'.

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Autoren und Mitwirkende

 Andrea Rodrigo
Andrea Rodrigo
Embryologin
Abschluss in Biotechnologie an der Polytechnischen Universität Valencia (UPV) mit Master-Abschluss in Biotechnologie der assistierten Humanreproduktion, unterrichtet von der Universität Valencia in Zusammenarbeit mit dem Valencianischen Institut für Unfruchtbarkeit (IVI). Postgraduierte Expertin für medizinische Genetik. Mehr über Andrea Rodrigo
Dra. Silvia Jiménez Bravo
Dra. Silvia Jiménez Bravo
Leitende klinische Embryologin
Abschluss und Doktorarbeit in Biologie an der Universität Complutense Madrid (UCM). Zulassung in der klinischen Embryologie erteilt von der ASEBIR (Asociación para el Estudio de la Biología de la Reproducción). Direktorin des Labors für Embryologie bei Reprofiv. Mehr über Dra. Silvia Jiménez Bravo
Auf deutsch angepasst von:
 Romina Packan
Romina Packan
inviTRA Staff
Chefredakteurin und Übersetzerin für die deutsche Ausgabe von inviTRA. Mehr über Romina Packan

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