Welche Schwangerschaftssymptome treten während der 9 Monate auf?

durch (embryologin), (embriologin), (leitende klinische embryologin), (embryologin) Und (invitra staff).
Aktualisiert am 09/01/2019

Während der Schwangerschaft erleidet eine Frau verschiedene Symptome und Veränderungen in ihrem Körper aufgrund der hormonellen Schwankungen, die die Schwangerschaft mit sich bringt.

In den meisten Fällen ist das Ausbleiben der Menstruation das erste Symptom, das eine Frau auf eine mögliche Schwangerschaft aufmerksam macht, obwohl sie danach andere körperliche und emotionale Veränderungen zu bemerken beginnt.

In diesem Artikel werden wir alle diese Anzeichen und Symptome, die bei der werdenden Mutter während der 3 Trimester der Schwangerschaft auftreten, aufzeigen.

Im Anschluss finden Sie ein Inhaltsverzeichnis mit allen Punkten, die wir in diesem Artikel behandeln.

Die wichtigsten Schwangerschaftssymptome

Das Erkennen von Symptomen einer möglichen Schwangerschaft ist für die Mutter sehr wichtig, da sie ihr sagen, dass sie einen Schwangerschaftstest machen und verstehen sollte, warum ihr Körper unter diesen Reaktionen leidet.

Sobald die Frau feststellt, dass sie schwanger ist, ist es wichtig, einen Termin mit dem Gynäkologen zu vereinbaren, um mit der Schwangerschaftskontrolle zu beginnen.

Je früher sie sich um ihre Gesundheit, ihre Ernährung und die von ihrem Arzt angegebenen Nahrungsergänzungsmittel kümmert, desto größer ist die Chance, dass sich die Schwangerschaft normal entwickelt.

In den ersten Schwangerschaftswochen können erste Anzeichen auftreten, wie z.B. eine leicht fleckige vaginale Blutung, bekannt als Einnistungsblutung, Brustveränderungen, erhöhter Scheidenausfluss und Müdigkeit.

Da diese ersten Symptome in der Regel denen der Menstruation sehr ähnlich sind, vermutet die Frau in der Regel in den ersten 15 Tagen noch nicht, dass sie schwanger ist. Nach dieser Zeit merkt sie, dass die Menstruation nicht einsetzt und Ihre Schwangerschaft mit einem Urintest bestätigt wird.

Jedoch erklärt Dr. Silvia Jiménez, Gynäkologin mit Schwerpunkt Assistierte Reproduktion, dass die Frauen meistens nichts von der Embryoeinnistung mitbekommen. Tatsächlich ist es völlig normal, dass man nichts bemerkt, weshalb man sich keine Sorgen machen soll, wenn keine Symptome auftreten.

Andererseits sind in den ersten Schwangerschaftsmonaten und im ersten Trimester die häufigsten körperlichen Symptome Übelkeit, extreme Empfindlichkeit der Brüste, Geruchsänderungen, Abneigung gegen einige Lebensmittel und häufiges Wasserlassen.

In den folgenden Abschnitten werden wir auf alle körperlichen Symptome näher eingehen.

Menstruationsverzögerung

Das Ausbleiben der Menstruation, auch Amenorrhö genannt, ist das charakteristischste Symptom der Schwangerschaft.

Sie tritt bei allen schwangeren Frauen etwa in der vierten Schwangerschaftswoche auf.

Bei manchen Frauen stellt sich jedoch eine Einnistungsblutung ein, die sie mit der Periode verwechseln. Deshalb können sie dieses wichtige Symptom nicht gut auseinanderhalten.

Das gleiche gilt für Frauen, die unregelmäßige Menstruationszyklen haben und nicht wissen, dass sie schwanger sind, bis sie später andere Symptome bemerken.

Veränderungen in den Brüsten

Bereits zu Beginn der Schwangerschaft sind einige Beschwerden in der Brust zu erkennen, obwohl die wichtigsten Veränderungen im zweiten Schwangerschaftsmonat auftreten.

Im Allgemeinen hat eine Frau das Gefühl, dass ihre Brüste größer werden, empfindlicher sind und die Brustwarze größer und dunkler wird. Alle diese Symptome treten aufgrund von hormonellen Veränderungen auf, die die Milchdrüsen für das zukünftige Stillen stimulieren.

Dieses Symptom kann sehr lästig und schmerzhaft sein, besonders beim Anziehen oder Drücken der Brüste.

Übelkeit und Erbrechen

Übelkeit ist eines der charakteristischsten Symptome des ersten Schwangerschaftstrimesters.

Sie treten in der Regel nach der sechsten Schwangerschaftswoche auf, wenn die Hormone Östrogen und Progesteron rasch ansteigen.

In den meisten Fällen treten Übelkeit und Erbrechen auf nüchterem Magen am Morgen auf.

Im Allgemeinen ist es kein ernstzunehmendes Symptom, es sei denn die Übelkeit verhindert, dass eine Frau richtig isst und trinkt.

Veränderungen beim Geruch und Appetit

Ab dem zweiten Schwangerschaftsmonat kommt es häufig vor, dass die Geruchsempfindlichkeit und der Apetit zunehmen und Heißhungerattacken auftreten.

Die Schwangere hat auf einmal Verlangen nach Lebensmittel, die sie vorher nicht mochte und im Gegenzug können auch Abneigungen gegen Lebensmittel auftreten, die sie vorher immer gerne aß.

Außerdem können starke oder unangenehme Gerüche die Übelkeit im ersten Schwangerschaftstrittel erhöhen.

Müdigkeit und Schlaf

Es kommt auch sehr häufig vor, dass die Schwangere sich ab dem zweiten Schwangerschaftsmonat sehr müde und erschöpft fühlt.

Jede Aufgabe, die früher mit völliger Normalität erledigt wurde, kann jetzt anstrengend sein.

Daher ist es auch normal, sich sehr müde zu fühlen, da der Körper nun viel Ruhe braucht.

Häufiges Wasserlassen

Vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende der Schwangerschaft ist es sehr üblich, dass die schwangere Frau einen größeren Harndrang verspürt.

Die Ursachen dafür sind hormonelle Veränderungen, die die Fähigkeit der Blase zur vollständigen Entleerung einschränken, und später die zunehmende Größe des Fötus, der die Blase ständig zusammendrückt.

Dieser erhöhte Harndrang führt dazu, dass die Frau nachts mehrmals aufsteht, weshalb sie sich nicht ausruhen kann und somit müder ist.

Emotionale Veränderungen

Die hormonelle Situation einer Frau während der Schwangerschaft kann auch ihre Stimmung beeinflussen, so dass es üblich ist, dass sie empfindlicher und reizbarer ist und häufiger an Stimmungsschwankungen leidet.

Diese Symptome sind sehr allgemein und können bei jeder Frau unterschiedlich stark auftreten.

Sonstiges

Neben all den bisher diskutierten körperlichen und emotionalen Symptomen kann die Schwangerschaft viele weitere Symptome hervorrufen, wie z.B. die folgenden:

  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Verstopfung
  • Sodbrennen
  • Blähungen
  • Akne
  • Pigmentflecken
  • Dehnungsstreifen und Besenreiser
  • Beinkrämpfe

Symptome im zweiten und dritten Trimerster

Im Laufe der Schwangerschaftswochen treten bei der Frau mehrere Veränderungen in ihrem Körper auf, die vor allem mit Gewichtszunahme verbunden sind.

Ein dickerer Bauch führt beispielsweise zu mehr Rückenschmerzen, Schwangerschaftsstreifen, mehr Harndrang und Schlafstörungen.

Auf der anderen Seite verschwinden die lästigen Symptome des Schwangerschaftsbeginns, wie z.B. Übelkeit, ab dem zweiten Trimester und die Frau fühlt sich aktiver.

Ein weiteres charakteristisches Symptom, das in den 12.-14. Schwangerschaftswochen auftritt, ist der Ausfluss von Kolostrum aus der Brust.

Kolostrum ist eine dicke, gelbe Substanz, die von den Brüsten ausgeschieden wird und die in den ersten Tagen nach der Geburt als Nahrung für das Baby dient. Kolostrum ist also das, was dem Milcheinschuss vorausgeht.

Nach dem dritten Trimester ist es normal, dass sich die Frau müder fühlt, Schwierigkeiten beim Bewegen hat und sogar an Schlaflosigkeit leidet.

Vorübergehende Beschwerden wie Verdauungsstörungen, Sodbrennen oder milde Gebärmutterkontraktionen können ebenfalls auftreten.

Fragen die Nutzer stellten

Wann tauchen Schwangerschaftssymptome auf?

durch Sara Salgado (embryologin).

Schwangerschaftssymptome tauchen normalerweise im zweiten Schwangerschaftsmonat auf, ab der 5. Woche.

Es sollte jedoch beachtet werden, dass nicht alle Frauen in den ersten Schwangerschaftswochen Symptome verspüren, diese können später auftauchen und von Frau zu Frau und sugar bei mehreren Schwangerschaften derselben Frau variieren.

Welche Symptome tauchen bei der ersten Schwangerschaft auf?

durch Sara Salgado (embryologin).

Die Symptome unterscheiden sich von Frau zu Frau und die emotionalen und körperlichen Veränderungen von Schwangerschaft zu Schwangerschaft. Die im Artikel erwähnten Symptome können in der ersten Schwangerschaft oder in einer darauffolgenden auftauchen. Im Allgemeinen weist die Schwangere eine Vielzahl verschiedener Symptome auf, das bedeutet nicht, dass sie alle oder alle Symptome gleichzeitig aufweist.

Hat die Schwangere immer dieselben Symptome?

durch Sara Salgado (embryologin).

Nein, diese können sich von Schwangerschaft zu Schwangerschaft unterscheiden. Zum Beispiel kann es sein, dass die Frau keine Symptome im ersten Trimester (abgesehen von der ausbleibenden Menstruation) ihrer ersten Schwangerschaft verspürt. Dagegen können bei ihr in einer darauffolgenden Schwangerschaft Übelkeit und Müdigkeit entstehen. Es ist nicht vorhersehbar, welche Symptome bei der Schwangeren auftreten und wie stark diese werden.

Welche Symptome tauchen wöchentlich in der Schwangerschaft auf?

durch Sara Salgado (embryologin).

Welche Symptome wöchentlich auftreten, kann nicht vorhergesagt werden. Diese können früher oder später einsetzen und ist von Frau zu Frau verschieden. Außerdem weist nicht jede Frau diesselben Symptome auf.

Die häufigsten Symptome sind jene, die in diesem Artikel aufgeführt wurden.
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Welche Symptome deuten daraufhin, dass es Komplikatonen in der Schwangerschaft gibt?

durch Sara Salgado (embryologin).

Risikosymptome sind während der Schwangerschaft seltener und können eine Frau darauf hinweisen, dass etwas nicht stimmt. Wenn eines der folgenden Symptome auftritt, empfiehlt es sich, sofort den Gynäkologen zu kontaktieren, um die Ursache zu ermitteln und nach einer Lösung zu suchen.

  • Vaginale Blutungen: Leichte Blutungen können normal sein, aber eine reichlich vorhandene ist besorgniserregend, da es ein Zeichen für eine Fehlgeburt oder ektopische Schwangerschaft sein kann.
  • Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen: können Anzeichen einer Harnwegsinfektion sein.
  • akute Magenschmerzen.
  • Sehr starke Kopfschmerzen.
  • Visuelle Probleme.
  • Plötzliche Gewichtszunahme.
  • Hand- und Gesichtsschwellungen.
  • Fieber.

Es besteht aber trotzdem kein Grund zur Sorge wegen ungewöhnlicher oder seltener Symptome. Es ist wichtig, festzustellen, wann es sich um etwas Ernstes und wann es sich einfach um eine Auswirkung von Veränderungen im Körper handelt. Es ist üblich, dass schwangere Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind, einen Spezialisten für jede Abweichung oder Beschwerde aufsuchen.

Kann der Mann auch Schwangerschaftssymptome haben?

durch Sarai Arrones (embriologin).

Ja, es ist möglich, dass ein Mann während der Schwangerschaft seiner Partnerin eine so genannte empathische Schwangerschaft oder das Couvade-Syndrom erlebt. Es kommt vom französischen Wort couver, was inkubieren oder erzeugen bedeutet.

Männer zeigen ähnliche Symptome wie Frauen, wie Bauchschmerzen, Stimmungsschwankungen, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit und Gewichtszunahme, unter anderem. Die Symptome hören oft zum Zeitpunkt der Geburt auf, so dass die einzige Heilung die Geburt des Babys ist.

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Fragen die Nutzer stellten: 'Wann tauchen Schwangerschaftssymptome auf?', 'Welche Symptome tauchen bei der ersten Schwangerschaft auf?', 'Hat die Schwangere immer dieselben Symptome?', 'Welche Symptome tauchen wöchentlich in der Schwangerschaft auf?', 'Welche Symptome deuten daraufhin, dass es Komplikatonen in der Schwangerschaft gibt?' Und 'Kann der Mann auch Schwangerschaftssymptome haben?'.

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Autoren und Mitwirkende

 Sara Salgado
Sara Salgado
Embryologin
Abschluss in Biochemie und Molekularbiologie an der Universidad del Pais Vasco (UPV/EHU), mit Masterabschluss in assistierter Reproduktion an der Universidad Complutense de Madrid (UCM). Universitätsabschluss in Genetischer Diagnostik an der Universidad de Valencia (UV). Mehr über Sara Salgado
 Sarai Arrones
Sarai Arrones
Embriologin
Abschluss in Biochemie und Biomedizinischer Wissenschaften an der Universität Valencia (UV). Master-Abschluss in Biotechnologie der menschlichen Reproduktion in Zusammenarbeit mit dem Valencianischen Institut für Unfruchtbarkeit (IVI). Fachkurs zur Kryokonservierung von Gameten, Embryonen und tierischen Geweben. Aktiver Embryologe, spezialisiert auf assistierte Reproduktion. Mehr über Sarai Arrones
Dra. Silvia Jiménez Bravo
Dra. Silvia Jiménez Bravo
Leitende klinische Embryologin
Abschluss und Doktorarbeit in Biologie an der Universität Complutense Madrid (UCM). Zulassung in der klinischen Embryologie erteilt von der ASEBIR (Asociación para el Estudio de la Biología de la Reproducción). Direktorin des Labors für Embryologie bei Reprofiv. Mehr über Dra. Silvia Jiménez Bravo
 Zaira Salvador
Zaira Salvador
Embryologin
Abschluss in Biotechnologie an der Polytechnischen Universität Valencia (UPV) und Spezialistin für assistierte Reproduktion mit Masterabschluss in Human Reproduction Biotechnology am Instituto Valenciano de Infertilidad (IVI) und der Universität Valencia. Mehr über Zaira Salvador
Auf deutsch angepasst von:
 Romina Packan
Romina Packan
inviTRA Staff
Chefredakteurin und Übersetzerin für die deutsche Ausgabe von inviTRA. Mehr über Romina Packan

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