Vor- und Nachteile der künstlichen Befruchtung

durch (embryologin), (gynäkologin) Und (invitra staff).
Aktualisiert am 16/08/2018

Die künstliche Befruchtung (IUI hat, wie andere Techniken der assistierten Reproduktion, einige Vor-, aber auch Nachteile. Es handelt sich um eine einfache und minimal-invasive Technik, so dass ihr größter Vorteil darin besteht, dass die Risiken und negativen Folgen gering sind. Um schwanger zu werden, sind jedoch bestimmte Voraussetzungen erforderlich und die Ergebnisse fallen schlechter aus als die bei der In-vitro-Fertilisation (IVF).

Im Anschluss finden Sie ein Inhaltsverzeichnis mit allen Punkten, die wir in diesem Artikel behandeln.

Vorteile einer künstlichen Befruchtung

Die Gründe, warum die künstliche Befruchtung unter den Kinderwunschbehandlungen im Allgemeinen als erstes angewendet wird, liegen darin, dass:

  • Dies die Methode ist, die der natürlichen Empfängnis am ähnlichsten ist, da der Samen künstlich in die Gebärmutter der Patientin eingeführt wird, jedoch eine natürliche Auswahl des Spermiums stattfindet, das schließlich das Ei befruchtet.
  • Sie einer der einfachsten Prozesse in der assistierten Reproduktion ist. Sie bequem und schnell ist, und direkt ambulant in der Frauenarztpraxis durchgeführt werden kann.
  • es sich um eine schmerzfreie Technik handelt, die keine Betäubung erfordert. Dies gibt der Patientin Sicherheit.
  • es sich um eine kostengünstige Technik handelt, da sie nicht zu viel Personal oder die Kultur von Embryonen mit komplexen Wartungs- und Manipulationstechniken erfordert.

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  • Die Follikelstimulation, die vor dieser Technik durchgeführt wird, ist milder als die für eine IVF-Behandlung erforderliche. Dadurch werden die Nebenwirkungen der Hormonbehandlung reduziert.
  • Die Samenqualität verbessert sich mit der Kapazitation vor der Befruchtung und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft im Vergleich zum geplanten Geschlechtsverkehr.
  • Mithilfe einer Samenspendekönnen alleinstehende Frauen und lesbische Paare Mütter werden.

Nachteile einer künstlichen Befruchtung

Es gibt zwei eng miteinander verbundene "negative" Aspekte der künstlichen Befruchtung: die Erfolgsrate und die notwendigen Voraussetzungen.

Um eine Schwangerschaft durch künstliche Befruchtung zu erreichen, d.h. nach Anwendung dieser Reproduktionsmethode einen positives Schwangerschaftstest zu erhalten, sind folgende Bedingungen erforderlich:

  • Die Eileiter einer Frau müssen funktionsfähig sein, da hier die Befruchtung stattfindet.
  • Eine Patientin sollte keine Probleme im Zusammenhang mit der Funktion der Eierstöcke und dem Menstruationszyklus haben. Der Eisprung muss spontan erfolgen.
  • Die Spermienqualität muss gut sein. Schließlich muss das Sperma selbst in der Lage sein, die Eizelle zu erreichen und zu befruchten, indem es die natürlichen Barrieren des weiblichen Fortpflanzungsorgans überwindet.

Daher ist die Erfolgsrate trotz der Vorteile dieser Technik niedriger, insbesondere bei Individuen oder Paaren mit schwerwiegenden Fruchtbarkeitsproblemen seitens des Mannes oder bei Störungen bei der Frau.

Selbst wenn die Anforderungen erfüllt sind, sind Manipulationen oder äußere Eingriffe minimal, so dass man überwiegend von den Eizellen und Spermien abhängig ist.

Schließlich darf ein weiterer wichtiger Nachteil nicht vergessen werden: Das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft. Obwohl die aktuellen Protokolle zur Stimulation der Eierstöcke und kontinuierliche Tests das Risiko eines mehrfachen Eisprungs verringern können, ist eine komplette Kontrolle über den Körper unmöglich und der Eisprung von mehr als einer Eizelle kann stattfinden.

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Autoren und Mitwirkende

 Andrea Rodrigo
Andrea Rodrigo
Embryologin
Abschluss in Biotechnologie an der Polytechnischen Universität Valencia (UPV) mit Master-Abschluss in Biotechnologie der assistierten Humanreproduktion, unterrichtet von der Universität Valencia in Zusammenarbeit mit dem Valencianischen Institut für Unfruchtbarkeit (IVI). Postgraduierte Expertin für medizinische Genetik. Mehr über Andrea Rodrigo
Dra. Valeria Sotelo
Dra. Valeria Sotelo
Gynäkologin
Bachelor of Medicine an der Universität Buenos Aires, Schwerpunkt Gynäkologie und Geburtshilfe. Masterabschluss in Videolaparoskopischer Chirurgie und Fachärztin in Tokogynäkologie. Mitglied der spanischen Vereinigung für Fruchtbarkeit SEF und der spanischen Vereinigung für Gynäkologie und Geburtshilfe SEGO. Mehr über Dra. Valeria Sotelo
Zulassungsnummer: 030309166
Auf deutsch angepasst von:
 Romina Packan
Romina Packan
inviTRA Staff
Chefredakteurin und Übersetzerin für die deutsche Ausgabe von inviTRA. Mehr über Romina Packan

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